Wohnanlage Kreuzgasse
Dornbirn, Österreich
In der Kreuzgasse 2 im Zentrum von Dornbirn entstand eine Wohnanlage mit 39 Eigentumswohnungen und Gewerbeflächen. Die innerstädtische Lage ist geprägt durch eine dichte Anbindung an bestehende Infrastruktur sowie kurze Wege zu Versorgung, Dienstleistungen und öffentlichen Einrichtungen.
Rhomberg Bau GmbH
2025
Projektentwicklung, Bauträger, Generalunternehmer, Mobility go (E-Ladestationen)
be Baumschlager Eberle Architekten
39 Wohnungen
1 Gewerbefläche
3.388 m²
Auf einem rund 2.140 m² großen innerstädtischen Areal realisierte Rhomberg Bau als Projektentwickler und Generalunternehmen zwei miteinander verbundene Baukörper mit 1-, 2- und 3-Zimmer-Wohnungen sowie Räumlichkeiten für eine im Gesundheitswesen tätige Organisation. Funktionale Grundrisse, eine optimale Ausrichtung der Wohnungen sowie überdachte Loggien oder Dachterrassen schaffen hohe Wohnqualität. Ergänzt wird das Angebot durch barrierefreie Zugänge, Liftanlagen, Fahrradabstellplätze sowie eine großzügige, helle Tiefgarage. 37 der 39 Wohneinheiten verfügen über private Außenbereiche.
Nachhaltige Bauweise und effiziente Energieversorgung
Das Projekt wurde mit Fokus auf Langlebigkeit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit umgesetzt. Zweischalige Außenwände mit Klinkerfassade sorgen für eine robuste und wartungsarme Gebäudehülle. Eine Photovoltaikanlage für den Allgemeinstrom, extensive Dachbegrünungen sowie eine Wärmepumpe mit Erdsondenanlage bilden die Basis für ein effizientes Energiekonzept und tragen zu einem nachhaltigen Gebäudebetrieb bei.
Integrierte Mobilitätslösung
Die Wohnanlage wurde zusätzlich mit der Rhomberg Mobilitätslösung „Mobility go“ ausgestattet. Planung, Umsetzung und Betrieb der Ladeinfrastruktur erfolgen durch Rhomberg Bau. Bereits sechs Stellplätze wurden mit Wallboxen ausgestattet und dienen als sinnvolle Ergänzung für das ganzheitliche Energiekonzept. In Kombination mit der Photovoltaikanlage und intelligentem Lastmanagement wird der Eigenverbrauch optimiert und das Mobilitätsangebot sinnvoll in das Gesamtprojekt integriert.
Bauen im innerstädtischen Kontext
Eine besondere Herausforderung stellte die Bauausführung mitten im dicht bebauten Stadtgebiet dar. Die Baugrube reichte bis an die Grundstücksgrenzen und erforderte eine präzise Planung sowie eine passgenaue Baustellenlogistik. Um die Abläufe effizient zu gestalten, wurde der Baukran zentral im Baufeld positioniert und mit einem zusätzlichen Fundament im zweiten Untergeschoss verankert. Die zentrale Lage prägte damit maßgeblich die Anforderungen an die Bauphase