Besonders im Winter, wenn es draußen nass, kalt und windig ist, macht man es sich lieber drinnen gemütlich. Mit unserer Checkliste machen Sie Ihr Zuhause fit für den Winter, sparen wertvolle Energie, bares Geld und schonen unsere Umwelt.

  • Heizung optimieren
    Ist Ihre Heizung für den Winter gerüstet? Noch geht es ohne Heizung, aber schon bald ist damit Schluss. Bevor es so richtig kalt wird, sollten Sie Ihre Heizung überprüfen – damit wohlig warmen Winterabenden nichts im Wege steht. Der Brennerservice sollte vor und nicht während der Heizperiode gemacht werden. Wird im Sommer das Warmwasser mit dem Heizsystem bereitet, ist der Brenner meist durch die häufigen Starts verunreinigt. Um eine optimale Heizleistung zu erzielen, muss die Vorlauftemperatur richtig eingestellt sein. Je besser eine Wohnung oder ein Haus gedämmt ist, umso geringer kann die Vorlauftemperatur eingestellt werden. Heizkörper freihalten: Bedeckte Heizkörper verschlingen sinnlos Energie. Heizkörper sollten regelmäßig gewartet und entlüftet werden, da Luftblasen einen unnötig hohen Energieverbrauch verursachen. Für Heizungen allen Alters gilt: in der Übergangszeit reichen oft viel niedrigere Vorlauftemperaturen.
  • Temperatur um 1 Grad senken
    Ein Grad weniger bringt eine Einsparung von sechs Prozent der Heizkosten – da lohnt es sich, im Winter auch zuhause einen Pullover und dickere Socken zu tragen. Deshalb sollte die Raumtemperatur zwischen 20-22° C betragen und in der Nacht um 5 Grad abgesenkt werden. Schlecht regelbare Thermostatventile sollten ausgetauscht werden, damit sich diese Temperaturwerte sicher einhalten lassen.
  • Für ein angenehmes Raumklima sorgen
    Je trockener ein Raum ist, umso höher muss die Temperatur sein, um als angenehm empfunden zu werden: Grünpflanzen oder auch Zimmerbrunnen schaffen hier Abhilfe, indem sie Luftfeuchtigkeit erzeugen. Der wichtigste Faktor für ein gesundes Raumklima im Winter: Die Luftfeuchtigkeit muss stimmen. Optimal liegt diese zwischen 40 und 60 Prozent. - Regelmäßig lüften Gerade in der kalten Jahreszeit schlägt zu viel trockene Heizungsluft schnell auf die Atemwege. Verbrauchter Luft wirkt man mit dem altbewährten regelmäßigen Lüften entgegen. Dabei muss man sich um die Wohlfühltemperatur keine Sorgen machen, da sich Frischluft schnell wieder erwärmt. Stoß- bzw. Querlüftung wirkt am besten: Fenster mehrmals ca. zehn Minuten öffnen bzw. gegenüberliegende Fenster auf Durchzug stellen. Die Dauer-Kippstellung des Fensters ist wenig effektiv und ein Energieverschwender.
  • Wasserrohre vor Frost schützen
    Sämtliche Wasserleitungen, die nach draußen führen müssen im Winter abdreht werden. Bei starkem Frost könnte sonst die Leitung platzen. Auch aus Regentonnen und gegebenenfalls Springbrunnen muss unbedingt das Wasser abgelassen werden, um Frostschäden zu vermeiden.